Profi-Guide Für alle großen Fahrzeugmarken

Jedes Auto hat einen Farbcode — eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben, die den exakten Lack-Ton identifiziert, in dem Dein Fahrzeug ab Werk lackiert wurde. Mit diesem Code können wir im LACKSTORE Deinen Wunschlack millimetergenau anmischen, egal wie alt oder exotisch das Modell ist.

Warum nicht einfach „Perlmutt-Weiß" bestellen?

Weil „Perlmutt-Weiß" kein Farbton ist, sondern eine Beschreibung. Jeder Hersteller hat Dutzende weiße Farbtöne im Laufe der Jahre verwendet. Allein VW hat über 30 verschiedene Weiß-Varianten. Ohne Farbcode mischst Du quasi ein zufälliges Weiß — und bekommst eine sichtbare Farbkante an der reparierten Stelle.

Wichtig

Der Fahrzeug-Identifikationscode (FIN/VIN) ist nicht der Farbcode. Beides sind unterschiedliche Nummern. Der Farbcode ist meist kürzer (3–5 Zeichen) und steht auf einem separaten Typenschild oder Aufkleber.

Die typischen Fundorte

Je nach Hersteller findest Du den Farbcode an unterschiedlichen Stellen. Bei neueren Fahrzeugen (ab ca. 2005) steht er fast immer auf einem eigenen kleinen Aufkleber im Kofferraum, im Motorraum oder am Türholm.

Fundorte nach Marke

Volkswagen (VW), Audi, Seat, Skoda

Im Kofferraum — meist unter dem Reserverad oder am Seitenteil. Neuere VW-Modelle haben den Code auf einem Aufkleber im Serviceheft oder an der Innenseite der Tankklappe. Der Code besteht meist aus vier Zeichen (z. B. LC9Z, LY9B). Unter „Lackierung" findest Du die Kennung.

BMW

Im Motorraum: Typenschild am Federbeindom oder vorne am Schlossträger. Der BMW-Farbcode besteht meist aus drei Zahlen (z. B. 300 Alpinweiß) und steht unter dem Eintrag „Farbe" oder „Paint".

Mercedes-Benz

Am B-Säulen-Aufkleber der Fahrerseite oder im Motorraum an der Trennwand. Der Mercedes-Farbcode ist eine dreistellige Zahl (z. B. 040 Schwarz, 149 Arktikweiß) und steht auf dem Datenträger-Aufkleber neben anderen Fahrzeugdaten.

Opel

Typenschild im Motorraum oder im Kofferraum. Opel verwendet zwei Kenn­zeichnungen: einen dreistelligen Farbcode und eine Handelsbezeichnung (z. B. Z163 Olympia-Weiß). Für die Anmischung brauchen wir die Ziffer-Kombination.

Ford

Am Typenschild im Türholm der Fahrerseite. Der Ford-Farbcode ist ein zweistelliger Buchstabenschlüssel und steht unter der Kategorie „Color Code" oder „K".

Porsche

Im Kofferraum: am Boden oder am Seitenteil. Porsche-Farbcodes sind entweder dreistellige Zahlen oder Buchstaben-Zahlen-Kombis (z. B. L908 Grand Prix White, LM9Z). Bei Oldtimern steht der Code häufig auch auf der Innenseite der Frontklappe.

Toyota, Lexus

B-Säulen-Aufkleber der Fahrerseite. Der Toyota-Farbcode steht unter „Color" oder „C/TR" und ist dreistellig (z. B. 1G3 Magnetic Grey, 040 Super White).

Honda, Nissan, Mazda, Subaru

Immer am B-Säulen-Aufkleber der Fahrerseite. Die Codes sind bei japanischen Herstellern meist dreistellig und beginnen mit einem Buchstaben (z. B. NH-731P Crystal Black).

Volvo

Am Typenschild im Motorraum oder Türholm. Volvo-Farbcodes sind dreistellige Zahlen (z. B. 019 Black Stone, 614 Ice White).

Hyundai, Kia

Motorraum oder Türholm. Die Codes bestehen aus zwei oder drei Zeichen (z. B. 9P Billet Silver, NKA Stormy Sea).

Was mache ich, wenn kein Aufkleber mehr da ist?

Bei älteren Fahrzeugen, nach einem Unfall oder nach einer Komplettlackierung ist das Typenschild manchmal weg. In dem Fall brauchen wir die Fahrzeug-Identnummer (FIN/VIN) und die Modellbezeichnung — wir können über die Herstellerdatenbank oft trotzdem den originalen Farbcode rekonstruieren. Frag uns gerne per Telefon oder E-Mail.

Du hast den Code gefunden?

Dann lass Deinen Wunschlack direkt im LACKSTORE mischen. Wir liefern bundesweit per DHL oder Du holst ihn im Ladengeschäft in Hannover ab.
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Häufig gestellte Fragen

Reicht mir eine Handy-Fotografie vom Typenschild?

Ja, unbedingt. Mach ein scharfes Foto des gesamten Typenschilds und schick es uns per E-Mail. Wir lesen den Code aus und mischen den Lack exakt an.

Mein Auto ist nachlackiert worden. Welcher Code gilt?

Der Originalcode bleibt auf dem Typenschild stehen. Wenn Du aber nachträglich in einem anderen Ton lackiert wurdest, musst Du in der Werkstatt nach dem damals verwendeten Lack fragen — oder wir machen einen Farbabgleich anhand eines Musterstücks.

Was ist mit Oldtimern ohne Typenschild?

Für Oldtimer haben wir historische Farbkarten der gängigen Marken. Schick uns Marke, Baujahr und wenn möglich ein Farbmuster — wir finden die richtige Mischung.

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